Dr. Sophie L. Teuschl

Psychotherapeutin

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Kontaktdaten

Habsburgergasse 4/7 (4. Stock, Lift)
1010 Wien

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Ordinationstermine

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Stunden:

Montag bis Freitag   11:00 – 19:00

Samstag 11:00 – 15:00



Studium & Ausbildung

Bakkalaureatsstudium der Psychotherapiewissenschaft
(Sigmund Freud PrivatUniversität Wien)

Titel der Bakkalaureatsarbeit & Abstract

Power Nap und Kognition: Die Funktion von Schlaf und Traum für die Verarbeitung von Tagesinformationen und deren Integration mit anderen Gedächtnisinhalten nach informationstheoretischen Grundlagen

Circadian gesteuerte Gleichgewichte endokriner Hormone sind physiologische Voraussetzungen für regulären „Nachtschlaf“ ebenso wie für Power Napping. Der Unterschied zwischen „Nachtschlaf“ und einem „Tagesschläfchen“ mit nachfolgend erhöhtem Leistungsniveau wird an ausgewählter Literatur begründet, insbesondere die These, dass in den Schlafphasen vorhandene Gedächtnisinhalte mit neu erworbenem Input zum Langzeitgedächtnis konsolidiert werden. Somnologische, neurophysiologische, neurobiologische und neuroendokrinologische Erkenntnisse werden mit informationstheoretischer Methodik zusammengeführt. Informationstheoretische Codierungsmodelle bieten, bei allen Unterschiedlichkeiten zwischen Computer und menschlichem Gehirn, neue Aspekte zur Kognitions- und Gedächtnisforschung.

Keywords: Plausibilitätsprüfung, Gedächtnisbildung, Cortisol, Langzeitgedächtnis, „Garbage collection“, „Primary keys“


Bitte zitieren als: Teuschl, S.L. (2013). Power Nap und Kognition: Die Funktion von Schlaf und Traum für die Verarbeitung von Tagesinformationen und deren Integration mit anderen Gedächtnisinhalten nach informationstheoretischen Grundlagen. (Abstract). Unpublizierte Bakkalaureatsarbeit, Sigmund Freud PrivatUniversität Wien. URL: http://www.psychotherapie-teuschl.com/index.html



Magisterstudium der Psychotherapiewissenschaft
(Sigmund Freud PrivatUniversität Wien)

Titel der Magisterarbeit & Abstract

Theorie der Empathie in neurobiologischer Begründung und ihre Anwendung in der person-zentrierten Psychotherapie

Psychotherapie hat nach den jüngsten Evaluierungen neurobiologischer Forschungsergebnisse einerseits Bestätigung über Konzepte und Wirksamkeitsansprüche erhalten, andererseits aber auch Zweifel über mögliche Wirksamkeit erfahren. Die noch immer fehlende Verbindung zwischen neurobiologischen, biochemisch-physiologischen Befunden und gedanklich, erlebnishaften Gebilden und Wahrnehmungen, sowie die Konzepte von Wirklichkeit und Kreativität beherrscht die Forschungsfragestellung und hat unmittelbare Auswirkungen auf die psychotherapeutische Praxis und deren künftiges Verständnis über ihre Möglichkeiten und Grenzen. Am Begriff der Empathie wird eine Positionierung am zeitgenössischen Forschungsstand und ein Abgleich der Entwicklung der Methode person-zentrierter Psychotherapie unternommen. Dazu wird Emotionalität mit informationstheoretischer Methodik auf den Grundlagen der Neurobiologie neu formuliert und für Zwecke der Psychotherapie operationalisiert.

Keywords: Oxytocin, Limbisches System, emotionale und kognitive Empathie, Lernen, „grit“, „self-control“


Bitte zitieren als: Teuschl, S.L. (2015). Theorie der Empathie in neurobiologischer Begründung und ihre Anwendung in der person-zentrierten Psychotherapie. (Abstract). Unpublizierte Magisterarbeit, Sigmund Freud PrivatUniversität Wien. URL: http://www.psychotherapie-teuschl.com/index.html



Fachspezifische Ausbildung:
Person-zentrierte Psychotherapie (APG IPS Wien)


Doktoratsstudium der Psychotherapiewissenschaft
(Sigmund Freud PrivatUniversität Wien)

Titel der Dissertation & Abstract

Psychotherapie als Komplementärversorgung in der Kardiologie. Somatisierte Leidenszustände und die Grenzen ihrer klinischen Befundung

Die Verbindung zwischen Gehirn und Herz ist evolutionsbiologisch fest verankert und etabliert sich bereits während der Embryonalentwicklung. Darauf ist der interaktive Zusammenhang zur emotionalen Wahrnehmung und zu Funktionen des autonomen Nervensystems gegründet. Der Mensch ist durch bio-psycho-soziale Einflussfaktoren auf Körper und Psyche, insbesondere in Bezug auf die Herzgesundheit gefordert emotionalen Stressbelastungen standzuhalten. Die Erhaltung der Gesundheit setzt neuropsychophysiologische Stabilität und Resilienz voraus. Die Entstehung emotionaler Dysfunktionen ist Gegenstand heutiger Forschung. Ursachenfindung und Erhöhung individueller Stressbelastungsfähigkeit sind Therapieziele. Emotionale Dysfunktionen sind opake Vorbedingungen, die sich schädigend auf die Herzgesundheit auswirken. Symptome erhöhter Stressvulnerabilität zeigen sich in organisch nicht verifizierbaren psychosomatische Herzsensationen und -beschwerden, die häufig mit Angst und Depression einhergehen. Patienten, die unter medizinisch unerklärten physischen Symptomen (MUPS) leiden, bleiben derzeit kardiologisch wie psychotherapeutisch unterversorgt. Sie haben ein erhöhtes Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko kardiovaskulären Geschehens. MUPS können darauf hinweisen, dass sich spätere kardiologische Erkrankungen bereits lange vor ihrer klinischen Manifestation entwickeln, die beispielsweise in eine Tako Tsubo Stresskardiomyopathie resultieren. Nachdem die Kardiologie an die Grenzen ihrer Befundung und Behandlung kardialer Patienten mit psychischer Begleitsymptomatik und von Patienten mit MUPS stößt, wird hier eine Untersuchung dieser Thematik aus psychotherapeutischer Sicht vorgenommen. Methode ist die wissenschaftliche Literaturrecherche. Es wird überprüft, ob psychosomatische Organprojektionen, spezifische bio-psycho-soziale Aspekte, wie etwa eine Fehlsteuerung des autonomen Nervensystems, vorliegende Typ-D-Persönlichkeitseigenschaften und/oder Alexithymie mit einer erhöhten Prävalenz kardiovaskulärer Erkrankungen korrelieren und, ob dafür eine Störung der emotionalen (Selbst-)Wahrnehmung ursächlich ist, wodurch Stressoren chronisch unkompensiert bleiben und den physischen und psychischen Leidenszustand langfristig aggravieren. Die Ergebnisse bieten psychotherapeutische Diagnose- und Therapiemöglichkeiten, die komplementär und adjuvant in der (Psycho-)Kardiologie angewendet werden können, um eine interdisziplinäre Versorgung der Betroffenen umzusetzen. Festzustellen ist, dass die Dualität der Versorgung derzeit Institutionalisierungsdefizite aufweist, die aufzubereiten sind.

Keywords: Nervus vagus, Autonomes Nervensystem, Cortisol, Typ-D-Persönlichkeit, Emotion, Alexithymie, Kränkung;


Bitte zitieren als: Teuschl, S.L. (2018). Psychotherapie als Komplementärversorgung in der Kardiologie. Somatisierte Leidenszustände und die Grenzen ihrer klinischen Befundung. (Abstract). Unpublizierte Dissertation, Sigmund Freud PrivatUniversität Wien. URL: http://www.psychotherapie-teuschl.com/index.html



Zertifizierte akademische Expertin für Säuglings-, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
(Sigmund Freud PrivatUniversität Wien)